Der Autor gibt einen Überblick über Zugänge generationenübergreifender Didaktik. Dabei clustert er Angebote danach, ob eher voneinander, miteinander oder übereinander gelernt wird. Ausgehend vom Generationenbegriff wird der Verdacht verfolgt, dass das Lernen der Generationen jeweils zeitgeschichtlich und individuell-biographisch aufgeladen sein dürfte. Konkrete Umsetzungsperspektiven für intergenerationelles Lernen seien erst dann möglich, wenn eine Folie für die Beschreibung generationsspezifi…
Durch ihren Einsatz in der Erwachsenenbildung resp. als zusätzlicher Lernort neben der Erwachsenenbildung führen Medien zu Entgrenzungen des Lernortes und sind zugleich selbst Ort von Entgrenzungen. In einer medienanalytischen Perspektive wird aufgezeigt, wie durch die Medien publizistische Kommunikatoren in das didaktische Dreieck aufgenommen werden und damit die pädagogische Rahmung der Lernsituation aufweichen. Zugleich kristallisieren sich neue Strukturen heraus, die die Bedeutung von Fachd…
Die Zukunftswerkstatt wurde ursprünglich für Bürgerinitiativen mit begrenzten Ressourcen, die ein Mitspracherecht in Entscheidungsprozessen haben wollten, entwickelt. Die Technik soll dazu verhelfen, eine gemeinsame Problemstellung auszuleuchten, um Visionen für die Zukunft zu entwickeln und eine Diskussion über diese Visionen zu ermöglichen. Das Dokument beschreibt den Ursprung dieser Methode. Die methodologischen Schritte (Phasen) dieser Methode werden erklärt. Im zweiten Teil diskutiert der…
Der Autor identifiziert Widerstände gegen Lernen als strukturelle Folge pädagogischer Intentionalität in der Erwachsenenbildung. Er analysiert Formen der Lernverweigerung, die als selbstbestimmtes Lernen gedeutet werden können, als legitime Antwort auf bevormundende Lernzumutungen. Die persönliche Entscheidung zwischen Lernen oder Nicht-lernen berührt eine metakognitive Ebene des Lernens, die ihrerseits der lernförderlichen Unterstützung bedarf.
Das Lernen zu lernen gilt als die entscheidende Schlüsselqualifikation. Häufig wird diese Kompetenz jedoch als existent vorausgesetzt und übersehen, dass sie erst entwickelt werden muss. Der Beitrag und der zugehörige Erfahrungsbericht beleuchten den Weiterbildungsstudiengang Qineb der Justus-Liebig-Universität Gießen, der versucht, diese didaktische Leerstelle zu füllen.
Im Rahmen eines EU-Projekts, das sich mit digitaler, numerischer Literalität (digital numerical literacy) beschäftigte, wurden didaktische Materialien zur computergestützten Ergänzung des Mathematikunterrichts für Erwachsene entwickelt. Schüler, Lehrpersonal und Softwareproduzenten schätzten die Anwendung unterschiedlich ein. In Verbindung damit wurde die Frage nach objektiven (Qualitäts-)Kriterien zur Entwicklung von computergestütztem Lehr-/Lernmaterial aufgeworfen, zu der weiterer Forschungs…