Der Beitrag zeigt zuerst, inwieweit eine erwachsenenpädagogische Organisationstheorie Erklärungsmöglichkeiten für einen ständigen innovativen Strukturwandel bietet. Anschließen wird der in Konzepten pädagogischer Organisationsentwicklung implizite Aspekt der Innovation expliziert und begrifflich differenziert und es wird unterschieden zwischen personen-/produktgebundenen und einem sozialkulturellem/prozessualen Verständnis als innovativer Praxis.
Nach einigen grundsätzlichen inhaltlichen und methodologischen Klärungen zu einer an Höhne ausgerichteten empirischen Diskursanalyse weist der Autor mit dieser Methode drei mythologische Entwicklungsmodelle von Professionalität nach.
Anhand einiger grundsätzlicher sprachphilosophischer Überlegungen zum Verständnis und Begriff des handelnden Subjekts wird skizziert, dass die Vorannahme eines engen Zusammenhangs von Lernen und Anwendung des Gelernten im Handeln der Teilnehmer nicht angemessen ist.
Skizziert wird das Forschungsvorhaben der Autorin, in dem die Würdigung von Publikationen und die Zeitachse der dauerhaften Anerkennung wissenschaftlicher Leistung in der Erwachsenenbildung untersucht werden soll.
Der Beitrag setzt sich mit der Figur des handlungsleitenden Wissens auseinander und stellt Verbindungen zu dem aktuellen Diskurs über Wissen und Können und damit verbundenen Kompetenzformen her.
Dargestellt werden Probleme, die in Seminaren für Erwachsene bei der Vermittlung sozialer Kompetenz auftauchen können. Herangezogen werden dafür die Ergebnisse einer von der Autorin verfassten Forschungsarbeit zum Thema berufliche Weiterbildung in gesellschaftlichen Umbruchssituationen.
Der Beitrag liefert eine kurze Übersicht über einige Ergebnisse zur Entstehung und Auflösung von inneren Konflikten, die im Rahmen eines von der Verfasserin geleiteten Forschungsprogramms zur mentalen Selbstregulation in Lernprozessen von Erwachsenen gewonnen wurden sowie um praktische Konsequenzen für die Erwachsenenbildung.
Der Beitrag untersucht wie erwachsenenpädagogische Ansätze der Beratung in einer Beratungssendung mit dem Schwerpunkt Lebenshilfe im Fernsehen aufgegriffen werden und interpretiert diese massenmedialen Angebote mit Begriffen der Erwachsenenpädagogik kritisch.