Wann gilt Weiterbildungspolitik als erfolgreich? Was können Politik und andere Weiterbildungsakteure tun, damit Weiterbildungspolitik gelingt? Die Autorin weist auf alte und neue Risiken hin und legt Voraussetzungen und Bedingungen für den Erfolg dar.
Anfang des Jahres ist das Qualifizierungschancengesetz in Kraft getreten, das eine deutliche Ausweitung der Möglichkeiten für geförderte Weiterbildung und der Beratungstätigkeit der Bundesanstalt für Arbeit mit sich bringt. Der Autor analysiert Umsetzung und mögliche Folgen des Gesetzes.
Auf Grundlage der PIAAC-Ergebnisse attestieren die Autoren dem deutschen Ausbildungssystem internationale Wettbewerbsfähigkeit und widerlegen den Vorwurf mangelnder Ausbildungsreife deutscher Auszubildender. Gleichzeitig kritisieren sie die Rekrutierungspraxis von Betrieben, die von einer zunehmenden Akademisierung und Ausgrenzung bestimmter Bewerbergruppen gekennzeichnet sei.
Der Autor präsentiert eine übersetzte Kurzfassung des Berichts »The social and personal benefits of learning: A summary of key research findings« des »Centre for Research on the Wider Benefits of Learning (WBL)«. Dabei werden die „wider benefits« der frühkindlichen Bildung sowie der Schul-, Hochschul- und Erwachsenenbildung beleuchtet. Die Spannweite positiver Bildungseffekte reicht von Verbrechensprävention bis hin zum verringerten Nikotinkonsum oder mehr Toleranz.
Bildung ist wertvoll! Wer wollte dies ernsthaft bestreiten? Dennoch – und vielleicht gerade weil man die Benefits von Bildung für Individuum und Gesellschaft einfach als selbstverständlich gegeben ansieht, kann sich die Forschung in Deutschland bislang auf wenig empirische Evidenz berufen: Welche monetären und nicht-monetären Erträge kann die Weiterbildung eigentlich nachweislich erzielen? Worin bzw. woraus bestehen die sog. »wider benefits of lifelong learning«? Last but not least: Sind die E…
In der Gesellschaft der Bundesrepublik zeichnen sich neue soziale Spaltungen ab. Sie betreffen die gesellschaftliche Einbindung der Menschen und die Qualitäten ihrer gesellschaftlichen Teilhabe, somit die materiellen Grundlagen von Demokratie. Weiterbildung muss angesichts solcher Exklusionstendenzen ihre Positionen neu bestimmen, wenn sie an ihrem Ziel festhalten will, gesellschaftliche Teilhabemöglichkeiten durch Bildung zu erweitern. Der vorliegende Band trägt zu dieser Positionsbestimmung b…