Gegründet wurde die landesweite, und insbesondere von den Gewerkschaften geförderte Organisation 1903 von Albert Mansbridge und seiner Ehefrau Frances Jane Pringle unter dem Namen „Association to Promote the Higher Education of Working Men". 1905 folgte mit der Zulassung von Frauen die Umbenennung. In den Anfangsjahren wurde eine enge Partnerschaft mit den Universitäten aufgebaut. Heute ist sie die größte, aus Spenden finanzierte Erwachsenenbildungseinrichtung Englands.
GER war eine freiwillige Organisation, die von 1942 bis 1958 in Großbritannien einen Beitrag zum Zusammenhalt deutscher Emigranten aus den Sozial- und Bildungsberufen leistete. Der Fokus lag dabei auf der Förderung der Erwachsenenbildung in der Nachkriegszeit.
Im nachfolgenden Text wird das typische Programm einer Folk High School in Dänemark vorgestellt und aufgezeigt, wie ein Tagesablauf aussehen konnte.
Die Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener rücken zunehmend in den Fokus des nationalen und internationalen Interesses in Politik und Wissenschaft. International-vergleichende Studien wie das Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC) konnten zeigen, dass ein relativ großer Prozentsatz von Personen in hochentwickelten Industriegesellschaften nicht in ausreichendem Maße über basale Kompetenzen zur Alltagsbewältigung verfügt. In der international-vergleichende…
Während der Begriff „Region“ in der Erwachsenen- und Weiterbildung mehrheitlich steuerungspolitisch verwendet wird, entwickelt die vorliegende Studie einen Ansatz, Regionen aus der Sicht von Erwachsenenbildungsorganisationen zu beleuchten. In Interviews mit leitendem Weiterbildungspersonal in zwei Grenzräumen lässt sich anhand der handlungszentrierten Geographie zeigen, dass Netzwerke als Instrument dienen, um Handlungsräume aufzuspannen. Dem zugrunde liegt der in den Organisationen vertretene …
Fritz Laack (1900-1990) war ein führender Repräsentant der deutschen Erwachsenenbildung des 20. Jahrhunderts. Er bekleidete dabei verschiedene Ämter. Zum Beispiel war er Geschäftsführer der neu gegründeten „Deutschen Schule für Volksforschung und Erwachsenenbildung“, und Mitherausgeber der Zeitschrift „Freie Volksbildung“ Er verfasste Grundlagenwerke zur Geschichte der Erwachsenenbildung, insbesondere zur Heimvolksschule und zur Deutschen Schule für Volksforschung und Erwachsenenbildung.
Wie können virtuelle Räume und digitale Medien und deren Potenzial für kulturelle Bildungsangebote genutzt werden? Dieser Frage gehen die Autorinnen mit der Vorstellung von drei Praxisbeispielen aus dem VHS-Alltag nach und zeigen dabei auf, dass der sinnvolle und durchdachte Einsatz digitaler Hilfsmittel in der kulturellen Bildung zusätzlich einen Beitrag zur digitalen Bildung der Teilnehmenden leisten kann.
Diese Studie untersucht das Verständnis von „Grundbildung“ aus Perspektive der öffentlichen Bildungsverwaltung. Das Forschungsinteresse ergibt sich aus der Problematik, dass eine „Grundbildung Erwachsener“ als ein öffentliches Gut gefordert wird, das mithilfe öffentlicher Förderung allen Menschen zugänglich zu machen sei. Allerdings ist bislang keine Verständigung darüber erfolgt, was eine Grundbildung Erwachsener eigentlich umfasst. Auf der Basis von Interviews mit Vertreterinnen und Vertreter…
Familienbildung ist im Spannungsfeld von Erwachsenenbildung und Sozialer Arbeit angesiedelt. In diesem Beitrag werden die daraus erwachsenden Konfliktfelder nachgezeichnet, aber auch Möglichkeiten der gegenseitigen Ergänzung der beiden Bereiche zu einem aufeinander abgestimmten System der Familienarbeit aufgezeigt.
Eltern-Kind-Kurse gehören zu den am häufigsten angebotenen Kursen in der Familienbildung. Als Mehr-Generationen-Experiment der Bildung und des lebenslangen Lernens haben sie sich in der Erwachsenen- und Familienbildung bewährt und können als Gegengewicht zur »Expertisierung der frühen Kindheit« gesehen werden.