Seit 2020 fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS ) Modellprojekte zu Verbundlösungen im Bereich der beruflichen Weiterbildung. So soll der Blick über die eigene Unternehmensgrenze hinaus unterstützt und die Weiterbildungsbeteiligung erhöht werden. Der Autor, Referent im BMAS , beschreibt die Zielsetzungen der Weiterbildungsverbünde und ihre Erfolgsfaktoren, aber auch Schwierigkeiten bei der Umsetzung.
Das Curriculum zur „Arbeitsorientierten Grundbildung“ enthält Module zur Förderung der (berufs-)biographischen Gestaltungs- und Steuerungskompetenz und bildet die Grundlage für Kursangebote für Erwerbslose und Beschäftigte, die von Beschäftigungslosigkeit bedroht sind und sich neu orientieren. Das Curriculum ist ein Ergebnis des Projekts „Transferqualifikationen: Berufliche Kompetenzen zur Selbstorganisation und didaktische Modelle zu ihrer Vermittlung“ und ist sowohl aufgrund des anhaltenden w…
Mit dem Themenschwerpunkt „Qualitätsmanagementsysteme in der Weiterbildung“ stellt wbmonitor statistische Ergebnisse zur Verbreitung der verschiedenen in diesem Bildungsbereich genutzten Qualitätsmanagementsysteme (QMS) bereit und analysierte Wirksamkeitszuschreibungen der Einrichtungen. Darüber hinaus wurde u.a. die Anbietersicht auf den Prozess zur Zertifizierung des QMS in den Blick genommen. Wie jedes Jahr ermittelte wbmonitor zudem die wirtschaftliche Stimmungslage in der Weiterbildung: 20…
Verfasst wurde das in lateinischer Sprache geschriebene Werk „De re metallica libri XII“ von dem gebürtigen Schweizer Georgius Agricola. 200 Jahre galt dieses Handbuch als ein Standardwerk zur Montanwissenschaft und des praktischen Bergbaus. Es umfasst auch 292 Holzschnitte, die zur Illustration der jeweiligen Materie dienten. Das Lehrbuch wurde in viele Sprachen übersetzt.
Erwachsene konnten notwendige Lese-, Schreib- und Rechenkompetenzen in der frühen Neuzeit in den größeren Handelsstädten an städtischen Privatschulen erwerben. In der nachfolgenden Quelle wird über ein Werbeschild einer solchen Privatschule, gemalt von Hans und Ambrosius Holbein, berichtet.
Die Gründung der „Hamburgischen Gesellschaft zur Beförderung der Künste und nützlichen Gewerbe (Patriotische Gesellschaft)“ erfolgte nach englischem und französischem Vorbild. Im Laufe ihrer fast 250 jährigen Geschichte haben die Patriotische Gesellschaft und ihre Mitglieder eine große Zahl von Innovationen und Gründungen angeregt.
Das Lernen im Mittelalter war gebunden an das christliche Bildungsmonopol und den normativ dominanten Bildungsinhalten – und zielen des Christentums. Demnach galt kaufmännische Gewinnerzielung als unlauter, und körperliche Arbeit als minderwertig. In den großen Städten wurde dies anders gesehen. Insbesondere der Fernhandel der Kaufleute führte zu differenzierten Anforderungen, was die Kenntnisse von Sprachen, Rechtsrahmen und der Buchhaltung anbelangten
Die Celler Landwirtschaftsgesellschaft leistete mit der ökonomischen Aufklärung über die Innovationsmöglichkeiten für arbeitsintensive Feldbaumethoden einen entscheidenden Beitrag zur Behebung der latenten Arbeitslosigkeit unter den besitzschwachen Schichten der frühmodernen Dorfgesellschaft ihrer Region.
C.Fr.H. Klenze beschrieb im Nachfolgenden „Offenen Brief an die Ständedeputierte“, welcher im Itzehoer Wochenblatt vom 11.09.1840 abgedruckt wurde, Aufbau, Organisationsweise und Unterrichtsinhalte.