Auf der empirischen Basis der Analyse von Beratungsfällen sowie Gruppendiskussionen mit Leitenden und Beratenden von Weiterbildungsorganisationen werden Gütestandards für die Organisation von Weiterbildung herausgearbeitet, die Voraussetzung sowohl für die Vergleichbarkeit von Einrichtungen als auch für deren Bewertung durch interne und externe Evaluationen sowie durch Kunden sein könnten.
Vorgestellt werden Überlegungen für Unterstützungsangebote bei der Weiterbildungsbedarfsemlittlung für Mittel- und Kleinbetriebe. Danach ist ein umfassendes Beratungskonzept aus einer Hand, die ein breites Angebot von Unternehmensberatung bis zur Durchführung von Weiterbildung umfasst, am sinnvollsten.
Der Beitrag zeigt zuerst, inwieweit eine erwachsenenpädagogische Organisationstheorie Erklärungsmöglichkeiten für einen ständigen innovativen Strukturwandel bietet. Anschließen wird der in Konzepten pädagogischer Organisationsentwicklung implizite Aspekt der Innovation expliziert und begrifflich differenziert und es wird unterschieden zwischen personen-/produktgebundenen und einem sozialkulturellem/prozessualen Verständnis als innovativer Praxis.
Dargestellt wird, welche Organisationsentwicklungserfordernisse bei der Veränderung von Lernkulturen - besonders auf dem Hintergrund der Bestrebungen zu mehr selbstgesteuerten Lernen - in Weiterbildungseimichtungen auftreten können. Ferner wird gezeigt, wie ein Organisationsentwicklungsprozess zur Entwicklung neuer Lernkulturen angelegt sein kann.
Vor dem Hintergrund des aktuellen sozialwissenschaftlichen Beratungsdiskurses erfolgt eine erste Verortung des Beratungskonzepts. Danach werden die empirischen Konzepte und Erfahrungen von Innovationsberatung beschrieben und es wird eine erste zusammenfassende Deutung vorfindlicher Profile von Beratung vorgenommen.
Die Autorin zeigt auf, dass vor dem Hintergrund einer entstehenden Forschung über Weiterbildungsberatung die Relevanz von Emotionen für das Entscheidungsverhalten von Erwachsenen stärker in den Blick rückt. Dafür stellt sie erste Teilergebnisse eines laufenden Forschungsprojekts vor.
Dargestellt werden Methoden und Zwischenergebnisse der Evaluation im Rahmen des Projektmanagements der wissenschaftlichen Begleitung des Modellversuchs Lebenslanges Lernen.
Der Beitrag untersucht wie erwachsenenpädagogische Ansätze der Beratung in einer Beratungssendung mit dem Schwerpunkt Lebenshilfe im Fernsehen aufgegriffen werden und interpretiert diese massenmedialen Angebote mit Begriffen der Erwachsenenpädagogik kritisch.
Dargestellt wird die Begleitforschung zum Projekt: "Regionale Tätigkeits-und Lernagenturen - Intermediäre Leistungen und Funktionen zur Gestaltung zukunftsfähiger Lernkultur". Der Beitrag dokumentiert die Herangehensweise sowie die theoretischen Grundlagen bei der wissenschaftlichen Begleitung von fünf Teams von Intermediären in ostdeutschen Regionen durch eine Forschungsgruppe am Lehrstuhl für Erwachsenenbildung an der Universität Leipzig.