Die Möglichkeiten, die sich mit generativen KI-Modellen wie ChatGPT ergeben, lassen auch den Bildungsbereich nicht unberührt. Neben einem (explorativen) Blick auf die Möglichkeiten und Fallstricke der Nutzung in der EB / WB fragt weiter bilden auch nach (notwendigen) Kompetenzen oder – grundsätzlich – dem Verhältnis von Mensch und Maschine.
Adaptive Unterstützungssysteme und Künstliche Intelligenz ermöglichen eine individuelle Anpassung des Lernprozesses, indem sie Inhalte und Aktivitäten auf der Grundlage von Daten über den bisherigen Lernverlauf personalisieren. Insbesondere in der Erwachsenenbildung können damit Herausforderungen wie begrenzte Lernzeit und heterogene Vorkenntnisse adressiert werden. Am Beispiel eines Online-Kurses diskutieren die Autorin und der Autor verschiedene Formen adaptiver Unterstützung, deren Potenzial…
Sind Future Skills der Schlüssel für die Zukunft? Die Autorin erläutert die Tradition zukunftsorientierter Kompetenzen und vergleicht unterschiedliche Future-Skills-Modelle. Sie zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf und gibt Impulse, wie Erwachsenenbildung mit diesen Modellen Zukunft aktiv gestalten kann.
Auf KI basierende Lernbegleiter bieten die Möglichkeit einer individuellen Unterstützung von Lernenden. Welche Chancen diese Dialogsysteme bieten, aber auch, welche Herausforderungen sie mit sich bringen, zeigen die Autorinnen und der Autor anhand ihrer Erfahrungen in der Entwicklung des »StudyBuddy«.
Wie können Lernende einen Überblick im Dschungel der vielfältigen Lerninhalte gewinnen? Im Projekt KUPPEL wurde ein System für die adaptive Sequenzierung von Lerninhalten entwickelt, das Lernende bei der Auswahl unterstützt. Die Autorin und der Autor zeigen am Beispiel des Projekts, in dem die Plattformen vhs Cloud und EULE verbunden wurden, Funktionsweise und Vorteile auf.
Die Autorin beleuchtet, wie generative KI als Impulsgeber durch gezielte Fragen genutzt werden kann, um kritisches Denken zu fördern. Im Fokus steht der sokratische Dialog als Methode, die selbstständiges Lernen unterstützt und zur tiefergehenden Auseinandersetzung mit Themen anregt. Praxisnah wird gezeigt, wie dies in Lernsettings angewendet und von Lehrenden begleitet werden kann.
Über die teils prekären Beschäftigungsbedingungen in der Weiterbildung wird seit langem gesprochen. 2023 erschien eine ausführliche Studie zu diesen Bedingungen und der Frage, wie die Beschäftigten mit ihnen umgehen. Der Autor nimmt diese Studie zum Anlass, Beschäftigungsbedingungen und Veränderungsmöglichkeiten in der Weiterbildung kritisch zu beleuchten.
Wie können neue Lehrkräfte für die freie Erwachsenen- und Weiterbildung gewonnen werden? Wie groß ist der Lehrkräftemangel? Die Autorin zeigt Möglichkeiten und Wege auf, welche kreativen Rekrutierungswege es gibt, aber auch, welche Hemmnisse bestehen.
Welche demokratiebildenden Kräfte kann Erwachsenenbildung außerhalb von Formaten dezidiert politischer Bildung freisetzen und welche Voraussetzungen braucht sie dafür? Die Autorin plädiert für Freiräume in der Erwachsenenbildungspraxis die Begegnungen schaffen und Zugehörigkeitserfahrungen ermöglichen können.